Destillieren von Hydrolaten und äth. Ölen

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mini69
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Re: Destillieren von Hydrolaten und äth. Ölen

Beitrag von mini69 » Dienstag 27. März 2018, 09:47

katzenmutter hat geschrieben:
Montag 26. März 2018, 23:30
Muss man das???? Hab ich noch nie. Wenn was runterfällt, dann kommt es doch auch durch den Dampf wieder hoch. Die paar Brösel...dachte ich halt. Bin ich da im Irrtum?
Nein, muss man nicht.
Das Kupfersieb von der Alquitara hat halt sehr große Löcher, da fällt viel durch.
Bzw auch am Rand zwischen Sieb und Kesselwand einfach hinunter (der Abstand ist echt groß und das Sieb sehr flach )
Voewiegend deshalb leg ich auch was unter.
Du hast aber doch eh das Ikea Sieb, das passt schon.
Und die Qualität deiner Hydrolate ist hervorragend, also mach bloß nix anders :f010:
Liebe Grüße Claudia

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katzenmutter
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Re: Destillieren von Hydrolaten und äth. Ölen

Beitrag von katzenmutter » Donnerstag 29. März 2018, 09:03

:red3: Wie lieb! Danke!
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Shadowsleeper
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Re: Destillieren von Hydrolaten und äth. Ölen

Beitrag von Shadowsleeper » Mittwoch 6. Juni 2018, 08:20

Mal eine flinke Frage an die alten Hasen.

Ich möchte Frauenmantel destillieren. Bin mir nur nicht sicher, ob im Kessel schwimmend oder in der Kolonne? :smilie_denk_10:
Hat das Blümchen einen Knick, war der Schmetterling zu dick.

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Most
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Re: Destillieren von Hydrolaten und äth. Ölen

Beitrag von Most » Mittwoch 6. Juni 2018, 08:37

Ich habe kürzlich ganz viel Salbei geerntet. Da ich keine Destille habe, habe ich meinen Weckdampfentsafter damit gefüllt. Das ergab auch ein feines Salbeiwasser. :smilie_happy_076:
Gruss Monika
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Re: Destillieren von Hydrolaten und äth. Ölen

Beitrag von Aconita » Mittwoch 6. Juni 2018, 09:55

Shadowsleeper hat geschrieben:
Mittwoch 6. Juni 2018, 08:20
Mal eine flinke Frage an die alten Hasen.

Ich möchte Frauenmantel destillieren. Bin mir nur nicht sicher, ob im Kessel schwimmend oder in der Kolonne? :smilie_denk_10:
In Wasser schwimmend destillierst du, wenn das Pflanzenmaterial wachshaltig ist und dadurch zusammenklebt. Sonst brauchst du es nicht so zu machen. Ev noch wenn das Mazerial zu fein ist, zB bei Holzmehl statt -späne. Damit der Dampf durchstreichen kann.
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Re: Destillieren von Hydrolaten und äth. Ölen

Beitrag von Shadowsleeper » Mittwoch 6. Juni 2018, 10:05

Supi, danke für die Antwort :f010: Ich bin da noch am üben. Aber mein Rosenwasser ist schon sehr fein geworden :smileymania1:
Hat das Blümchen einen Knick, war der Schmetterling zu dick.

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Re: Destillieren von Hydrolaten und äth. Ölen

Beitrag von Sidney » Donnerstag 7. Juni 2018, 10:53

Ich hab jetzt nicht jede Seite einzeln durchgeschaut, aber mir kamen zwei Fragen und hoffe, ihr könnt mir die beantworten.

1. Was kostet es in Deutschland so eine Destille anzumelden?
2. Wenn ihr in Kupferdestillen euer Hydrolat gewinnt (oder auch ÄÖ), befinden sich darin ja feine Spuren von Kupfer. Kupfer soll den Ranz in Seifen fördern. Was sind da eure Erfahrungen? Also wenn ihr das Hydrolat z.B. zusätzlich in den Leim gebt oder auch die LF damit anrührt, müsstet ihr doch quasi damit den Ranzfaktor erhöhen? Oder sind die Spuren so verschwindend gering, dass man sie ignorieren kann?
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Re: Destillieren von Hydrolaten und äth. Ölen

Beitrag von Rea » Donnerstag 7. Juni 2018, 11:15

Ich glaube das Anmelden der Destille - ab 0,5 Liter kostet nicht einmal etwas (sofern Du kein Alkohol damit herstellen möchtest), Du wirst aber regelmäßig geprüft.
Nähere Infos erhältst Du beim Zoll: https://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/A ... _node.html

Ich verwende meine Hydrolate bisher nicht für Seife, sondern nur zur äußerlichen Anwendung direkt oder für meinen Diffusor, daher kann ich Dir zum Ranzverhalten in Seife leider nichts sagen.
Liebe Grüße,
Rea

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Re: Destillieren von Hydrolaten und äth. Ölen

Beitrag von Bärenfrau » Donnerstag 7. Juni 2018, 12:50

Sidney, ich glaub, das kannst du ignorieren. Ich bekomme regelmässig Hydrolate, die aus einer Kupferdestille stammen und hab schon einige in Seifen versenkt. Mir ist nie was aufgefallen, daß die Seifen früher ranzen.
Hab grad nachgeschaut: Ich hab hier zwei Stück Seife liegen, die mit Hydrolat als LF gemacht sind. Beide sind gute zwei Jahre alt und völlig in Ordnung.
herzlichst
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Re: Destillieren von Hydrolaten und äth. Ölen

Beitrag von Aconita » Donnerstag 7. Juni 2018, 21:28

Ich denke das kommt auch auf den pH-Wert des Hydrolats an. Elfenblume und ich haben lange gerätselt, warum manche Chargen bei ihr schnell ranzten und andere nicht. Soweit ich weiß ist das vorbei seit sie kein selbst hergestelltes Hydrolat mehr verwendet.
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